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Kloster Breitenau und dOCUMENTA (13)

Vom 9. Juni bis 16. September 2012 fand eine der bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die dOCUMENTA (13), in Kassel statt. Die wechselvolle Geschichte des Klosters Breitenau - heute eine Liegenschaft der Vitos Kurhessen und früher des LWV Hessen - war in mehreren Kunstwerken an verschiedenen Standorten der Kunstausstellung und im Kloster selbst, thematisiert. Nicht nur die Vitos Kurhessen auch ihr Träger, der LWV Hessen, waren Kooperationspartner der d 13.

Die Künstler und ihre Kunstwerke

1. Im Gemeinschaftsraum des ehemaligen Mädchenheims Fuldatal in Guxhagen und in den Ausstellungsräumen der documenta in Kassel hatte Judith Hopf, zwei Kunstwerke präsentiert, die miteinander in Beziehung gstanden haben.

2. Vom 18. November bis zum 7. Dezember 2011 wurden in Breitenau Filmaufnahmen zur Geschichte des ehemaligen Klosters gemacht, die im Rahmen einer Rauminstallation des Künstlers Clemens von Wedemeyer in der Ausstellung der documenta 13 gezeigt und später auf 3sat ausgestrahlt worden sind. Sein Kunstwerk ist nach der documenta in Kassel verblieben, es wurde von der Stadt Kassel gekauft.

3. Die Kuratorin und documenta-Mitarbeiterin Livia Paldi hattte für hr2 einen einstündigen Radiobeitrag produziert, der sich mit der wechselvollen Geschichte des Klosters Breitenau befasste. Ihr wurden vom Fachbereich Archiv, Gedenkstätten und Historische Sammlungen, vom Büro des Ersten Beigeordneten und der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit des LWV Hessen Informationen zur Verfügung gestellt.

4. Die Künstlerin Ines Schaber und die Soziologin Avery Gordon hatten ein Projekt mit dem Titel „The Workhouse (Das Arbeitshaus)“ präsentiert, das sich auf die 1874 in Breitenau eingerichtete Korrektionsanstalt bezog. Beide hatten unter anderem im Archiv des LWV recherchiert. Hierzu ist das Buch „Notes for the Breitenau Room of The Workhouse“ in der Reihe 100 Notizen – 100 Gedanken der documenta 13 erschienen.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der documenta GmbH