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Präventives Schulprojekt „Verrückt? Na und!“ kostenlos für nordhessische Schulen

18.08.2011

Schulprojekt

Kassel (Vitos Klinik Bad Wilhelmshöhe): Die Vitos Klinik Bad Wilhelmshöhe für Kinder-und Jugendpsychiatrie bietet auch in diesem Schuljahr nordhessischen Schulen das kostenlose präventive Schulprojekt „Verrückt? Na und!“ an. Ziel der eintägigen Aufklärungsaktion ist es, Schüler ab 15 Jahren und Lehrer dafür zu sensibilisieren, psychische Gesundheit zu fördern und psychische Erkrankungen zu verhindern.

„Wir wollen Schülern helfen, über ihre Probleme zu sprechen, Ängste abzubauen und Verständnis für Menschen mit psychischen Problemen zu entwickeln. Kern des Schulprojektes ist deshalb die direkte Begegnung zwischen Schülern und Menschen, die eine psychische Krankheit erfahren haben. Das Schulprojektteam besteht aus einem Tandem: einem Moderator (Mitarbeiter der Klinik) und einer Person, die in jungen Jahren psychisch erkrankt ist“, so Mareike Schüler-Springorum, Klinikdirektorin der Vitos Klinik Bad Wilhelmshöhe.

Ansprechpartner
Für die Terminplanung im laufenden Schuljahr bittet die Klinik um Anmeldungen bei Regina Meyer (regina.meyer(at)vitos-kurhessen.de), Tel: 0561 - 31006-411. Schulen im Werra-Meißner-Kreis melden ihren Bedarf an bei Sabine Theile (sabine.theile(at)vitos-kurhessen.de), Tel: 05651-335533-0.

Hintergrund
Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter psychischen Problemen, die zunehmend häufiger in seelische Erkrankungen münden und schlimmstenfalls in einem Amoklauf enden können. Ein gutes Schulklima ist neben einer intakten Familie einer der beiden wichtigsten Schutzfaktoren für die psychische Gesundheit der Kinder.

In den letzten drei Jahren führte die Klinik 42 Schulprojekte „Verrückt? Na und!“ in nordhessischen Schulen durch. 1.050 Schüler und 42 Lehrer haben bisher daran teilgenommen. Initiiert wurde das von der EU und der AKTION MENSCH geförderte Schulprojekt  vom Leipziger Verein „Irrsinnig Menschlich“. In nordhessischen Schulen wird es unter der Regie der Vitos Klinik Bad Wilhelmshöhe für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik durchgeführt.

Foto: Konstantin Barthel/nh