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Ablauf des Tertials

Begrüßung und Einführung durch ärztlichen Direktor: Aushändigung eines Logbuches (standardisierter Ausbildungs- und Dokumentationsleitfaden) für die Zeit des Tertials in unserer Klinik. Eingangsgespräch (Prof. Franz): Erhebung des Wissensstandes, Festlegung der Lehrstationen, Wünsche des Studenten, Eröffnung des Logbuches, Festlegung eines Studientags (Für das Eigenstudium hat der Studierende einen halben Arbeitstag pro Woche zur Verfügung).


Zuordnung zu einem klinischen Tandem: Arzt (Stationsarzt auf der Einsatzstation) zur Begleitung im klinischen Therapiegeschehen und zugehöriger Oberarzt zur Unterrichtung/Supervision im jeweiligen stationären Bereich (einem ärztlichen Tandem wird nicht mehr als ein Studierender zugewiesen). Die Studenten nehmen außerhalb der aufgeführten Lehrveranstaltungen, Weiterbildungen und Gespräche an der Stationsarbeit teil.

Einsatz auf 2 Stationen konsekutiv. Naturgemäß können nicht alle Therapieformen in einem PJ-Turnus (16 Wochen) dargestellt werden. Durch das Angebot von 2 Stationen innerhalb eines Tertials kann jedoch nach ca. 4 Wochen eine Behandlung von zwei Patienten unter der Anleitung des Oberarztes möglich sein. Insgesamt sollten vier Behandlungen im Logbuch dokumentiert werden.

Zu Beginn des Tertials werden PJ-Studenten auf allgemeinpsychiatrischen Aufnahme- und Kriseninterventionsstationen eingesetzt, um ein möglichst breites Spektrum an Patienten und Interventionen bei akuten psychischen Erkrankungen kennenzulernen. Anschließend bei fortgeschrittener Ausbildung ist dann eine Rotation in eine spezialisierte Behandlungsstation vorgesehen. Alle Spezialstationen behandeln häufige psychische Störungen. In Vitos Kurhessen ist das gesamte psychiatrische Kerngeschäft (80% der Diagnosen) in Spezialisierungsschwerpunkten organisiert. Daher besteht nicht die Gefahr eines zu wenig ausbildungsrelevanten Bereiches.

Besonderes Angebot Skillstrainings: Auf ihren eingesetzten Stationen oder auch auf Spezialstationen führen die PJ-Studenten im Rahmen der inhouse-Skillstrainings Untersuchungen oder Kurzinterventionen unter Supervision von Oberarzt und Spezialtherapeuten durch. Hier werden Gesprächsführungs- und Interventionstechniken (‚Skills‘) trainiert, zum anderen in 
unserer Klinik (soweit Patienten einverstanden sind) auch Videokontrollen genutzt, um Empathie und Gesprächsführung zu trainieren. Dokumentation im Logbuch.
(Besonders Skillstrainings auf den störungsspezifischen Spezialstationen sind empfehlenswert, weil hier der Umgang mit schwierigen, aber häufigen Bildern und Situationen (wie Borderline Selbstverletzung, Dissoziation-Trauma, nicht nur episodische, auch chronische Depression, Suizidalität, Aggressivität, Psychosen, Validierung bei Demenzen, illegale Drogen, Alkoholkrankheiten, akute Angst und Zwang) auf einem ‚state-of-the-art‘-Niveau störungsspezifischer Therapie durch die Spezialisten trainiert werden kann).

 

Verpflichtende Teilnahme der PJ-Studierenden an der online-Evaluation des Fachbereichs: Sie erhalten Ihre Tertialbescheinigung nur, wenn Sie die Bescheinigung über Teilnahme an online-Evaluation des PJ vorgelegt haben. Eine zentrale und öffentlich gemachte PJ-Evaluation ist zwingend erforderlich. Daher achten Sie bitte darauf. Über Ihren persönlichen online-Zugang z.B. am PJ-Arbeitsplatz bei der Bibliothek ist der Zugang zu der online – Plattform der Universität problemlos möglich.

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