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Gesundheits- und Krankenpfleger

Vitos Kurhessen bietet Gesundheits- und Krankenpflegern vielfältige Betätigungsmöglichkeiten, sei es in der psychiatrische Klinik für Kinder, Jugendliche oder in den psychiatrischen Kliniken für Erwachsene oder in der forensischen Klinik. Sie finden aber auch bei den begleitenden psychiatrischen Diensten interessante Einsatzmöglichkeiten. 

Pflege
Qualifizierte Pflegende sollen Gesundheit fördern, Krankheit verhüten, Gesundheit wiederherstellen und Leiden lindern. Das bedeutet, dass Gesundheits- und Krankenpfleger sowohl gesunden als auch pflegebedürftigen Menschen jeglichen Alters qualifizierte Beratung anbieten, sie begleiten, betreuen und pflegen. Ihre Pflege ist auf die Wiedererlangung, Verbesserung, Erhaltung und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit der zu pflegenden Menschen hin ausgerichtet. Sie bedient sich dabei präventiver, rehabilitativer und palliativer Maßnahmen. Dabei passt sie sich den unterschiedlichen Pflege- und Lebenssituationen, Lebensphasen und der individuellen Selbstständigkeit und Selbstbestimmung der Menschen an.

Psychiatrische Pflege
Eine der Hauptaufgaben der psychiatrischen Krankenpflege ist es, den ihr anvertrauten Menschen in seinem Anpassungsprozess zu unterstützen und zu begleiten. Ihr Ziel ist es, die Person in einem physischen, psychischen und sozialen Gleichgewicht zu halten oder gemeinsam ein neues zu finden. Psychiatrische Erkrankungen gehen immer mit einer Beziehungsstörung einher. Deshalb ist in der psychiatrischen Pflege der Beziehungsprozess als notwendige Basis und als Methode der psychiatrischen Pflege besonders bedeutend.

„Die Pflegekraft ist weniger „Bewirker" als vielmehr „Ermöglicher", d. h., sie bietet nicht Pflege an, weil sie besser wüsste, was der Kranke braucht, sondern hilft ihm, Selbstpflege- (Selbsthilfe-)möglichkeiten wahrzunehmen. Erst ergänzt sie, wo der Kranke allein nicht zurechtkommt. Sie steht nicht in der Entscheidung für den Kranken, sondern steht mit dem Kranken in der Entscheidung. Sie erfüllt keine Bedürfnisse der Kranken, sondern hilft ihm, seine Bedürfnisse selbst zu erfüllen."

(Viktor von Weizsäcker)