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Therapie

Erwachsene

Unsere Patienten sollen so rasch wie möglich in ihr bisheriges soziales Umfeld zurückkehren können. Darauf sind die Behandlungskonzepte abgestimmt. Moderne und effektive Therapien führen dazu, dass die psychisch Kranken heute nur noch wenige Wochen in der Klinik sind. Unsere Therapien sind multimodal. Dies bedeutet, dass ganzheitlich alle Lebensbereiche berücksichtigt werden. Für jeden Patienten wird ein individueller Therapieplan erstellt. Dieser orientiert sich an dessen konkreter Lebenssituation.

Die wichtigsten Elemente unseres Therapiekonzeptes sind:

  • Medikamentöse Behandlungsverfahren gemäß heutiger wissenschaftlicher Standards (z.B. psychiatrische und ggf. internistische Pharmakotherapie). Wichtig sind schonende Dosierungen und möglichst hohe Lebensqualität
  • Psychotherapie als Einzel- und Gruppentherapie
  • Krisenintervention und Gefahrenabwehr für den Patienten oder seine Umgebung
  • Spezialtherapie im Sinne eines multimodalen Therapiesettings (z.B. Gestaltungstherapie, Arbeitstherapie, Musiktherapie, Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Achtsamkeits-Meditationen) sowie Trainingsprogramme zur Alltagsbewältigung
  • Sozialberatung
  • Ernährungsberatung
  • Physiotherapie: Zum Angebot der physikalischen Therapien zählen in erster Linie: Krankengymnastik, Massagen, Wärmeanwendungen und Lymphdrainagen. Spiele werden zur Steigerung der Lebensqualität vielmehr mit vereinfachten Regeln gespielt. Das soziale Verhalten in der Gruppe nimmt einen großen Stellenwert ein.
  • Ergotherapie: Die Ergotherapie setzt sich aus zwei Bereichen zusammen: Beschäftigungstherapie und Arbeitstherapie. Die Arbeitstherapie zum Beispiel dient der Beobachtung der auf der Ersterkrankung beruhenden Einschränkungen z.B. der Arbeits- und Leistungsfähigkeit und der Kontaktfähigkeit. Die Behandlung orientiert sich an der Reduzierung der Krankheitssymptomatik, gleichzeitig dient die Therapie der Rehabilitationsvorbereitung. Zur Arbeitstherapie gehören zum Beispiel industrielles Arbeiten sowie Tätigkeiten in Druckerei, Buchbinderei und Bürotraining.
  • Psychoedukation: Aufklärung und Training für Patienten und ihre Angehörigen (z.B. bezüglich des Umgangs mit der Krankheit, Erkennen von Frühwarnzeichen eines Rückfalls, richtiger Umgang mit Medikamenten, richtiger Umgang miteinander)
  • Qualitätssicherung: Basisdokumentation. Therapieprozess-Dokumentation und -evaluation, externe Supervision.